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Zahnarztpraxis Tim Olschner

Ein gesundes Zahnbett als Fundament für gesunde Zähne
Wenn das Zahnfleisch entzündet ist und Zähne locker werden ...

Perfektes Zahnfleisch – medizinisch und ästhetisch ist es genauso wichtig, wie die Zähne selbst. Gesundes Zahnfleisch weist eine blassrosa Farbe auf, ist fest, nicht verschiebbar und blutet weder beim Berühren noch beim Zähneputzen.

Annähernd 80% der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Parodontitis (umgangssprachlich auch oft Parodontose genannt), der Erkrankung des Zahnbettes bzw. Zahnhalteapparates – die meisten, ohne es zu wissen. Die Parodontitis kann zum Abbau von Zahnfleisch und Kieferknochen sowie schlussendlich zum Zahnverlust führen.

Durch eine regelmäßige Vorsorge mit professioneller Zahnreinigung können Sie vorbeugen. Durch das schmerzlose Messen der Zahnfleischtaschen während der Prophylaxe-Sitzungen können wir eine Erkrankung schon im Anfangsstadium diagnostizieren. Wir beraten Sie gerne und weisen Sie auf erste Warnsignale hin.

Behandlungsgespräch bei der Prophylaxe

Daran erkennt man eine Parodontitis ...

Im Mund existiert eine große Anzahl von Bakterien, von denen die meisten unbedenklich sind. Einige von ihnen können jedoch bei schlechter Mundhygiene sehr aggressiv werden. Sie bilden den Zahnbelag, der auch als Plaque bezeichnet wird. Wird diese Plaque nicht regelmäßig beseitigt, kommt es zu einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis).

Die ersten Anzeichen für eine Parodontitis sind
  • geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch
  • häufiges Zahnfleischbluten
  • schlechter Mundgeschmack
  • verstärkter Mundgeruch
Dazu kommen im Laufe der Zeit
  • Rückgang des Zahnfleisches
  • Zahnverlängerungen mit freiliegenden Zahnhälsen
  • Zahnwanderungen, d. h. die Zähne bewegen sich, es bilden sich Lücken
  • Zahnlockerungen

Im schlimmsten Fall kommt es zum Zahnverlust.

Der Mund ist das Tor zum Organismus

Krankheiten, die von Bakterien im Mund verursacht werden, haben Einfluss auf den gesamten Menschen. So kann eine Parodontitis die Allgemeingesundheit beinträchtigen: Studien belegen, dass die Entzündung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Frühgeburten erhöht und sich negativ auf eine rheumatoide Arthritis auswirkt. Außerdem gilt die Parodontitis als diabetesassoziierte Erkrankung. Sie erschwert eine gute Einstellung des Blutzuckers durch den Diabetologen.

Schonende Parodontitis-Behandlung und Nachsorge


Eine bestehende Parodontitis kann durch eine systematische Behandlung meist zum Stillstand gebracht werden. Grundlage dafür ist die vollständige Beseitigung der verursachenden bakteriellen Plaque. In der ersten Phase erfolgt neben einer professionellen Zahnreinigung eine Tiefenreinigung. Hierbei werden Zahn- und Wurzeloberflächen mittels Ultraschall- und feinen Handinstrumenten gereinigt, weiche und harte Beläge über und unter dem Zahnfleisch entfernt. Durch den Bakterienbefall kann sich Zahnstein, so genannte Konkremente, unter dem Zahnfleisch bilden. Ist dieser entfernt, wird die Wurzeloberfläche geglättet, um eine Neuanlagerung von Bakterien zu verhindern.

Besteht die Parodontitis trotz der durchgeführten Schritte weiter, wird eine parodontalchirurgische Behandlung erforderlich. In besonders schweren Fällen ist eine ergänzende Antibiotikagabe oder eine anschließende antibakterielle Behandlung sinnvoll.

Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Nach der eigentlichen Parodontitisbehandlung ist deshalb eine regelmäßige und engmaschige Nachsorge extrem wichtig, um den erreichten Gesundheitszustand beizubehalten. Wir unterstützen Sie mit individuellen Konzepten, die sich nach Ihrem Risikoprofil richten.

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